(Parson) Jack Russell Terrier IG

Hundesport





Mantrailing als Sport und Ausgleich
Da meine Terrier-Mix-Hündin eine recht ängstliche Persönlichkeit war, dachte ich mir ich tue ihr mit Sport etwas Gutes. Sie sollte eine für sich passende Beschäftigung, einen Ausgleich bekommen, der auch noch Spaß macht und gleichzeitig das Selbstvertrauen und die Bindung zum Menschen stärkt.
Also nix wie los, und verschiedene Sachen ausprobieren. Zum Beispiel auch das Longieren. Leider sah sie darin keinen Sinn und wir mussten uns etwas anderes suchen.
So kamen wir also zum Mantrailing und sind nun in einer Hobby-Mantrailing-Gruppe, mit der wir uns 1 Mal die Woche treffen.
(Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt, bei der der Hund die Individualspur eines Menschen verfolgt; Quelle: Wikipedia).
Wir sind eine Gruppe von 4 Leuten und 7 Hunden. So besteht die Möglichkeit, eine Pause für die Hunde einzulegen.
Wir begannen also eine erste kurze „Socken-Spur-des-Opfers“ zu legen.
Nach und nach wurden die Abstände immer größer, wobei zu Beginn noch auf Sicht getrailt wurde. Belohnt wurde bei erfolgreicher Suche natürlich mit einem Leckerli oder Spieli.
Das Gelände wurde immer schwieriger; nun sind wir schon so weit, dass auch ein „falsches Opfer“ ausgeschlossen werden kann.
Je nach Untergrund und Umgebung (z.B. Wald, Straße, Gebäude, viele Menschen, also auch viele Gerüche, dementsprechend auch viel Ablenkung) dauert ein Trail max. 30 Minuten.
Danach sind die Hunde müde und platt, glücklich aber auch froh, sich ausruhen zu können.
Kurzerhand beschloss ich, es mit meiner 12 Jahre alten JRT-Hündin zu probieren. Und was soll ich sagen, sie war wie angefixt. Gleich beim ersten Mal hat sie verstanden was von ihr verlangt wurde, und konnte es gar nicht abwarten, das „Opfer“ zu suchen.
Was ich damit sagen will:
Es kommt nicht auf die Rasse, Größe oder das Alter an.
Hauptsache das Mensch-Hundegespann hat Spaß!
 
Und noch etwas:
Wir brauchen dem Hund nicht beizubringen, wie man sucht.

Wir müssen ihm nur verdeutlichen, was wir wollen und was er suchen soll.
Dann klappt es von ganz allein!


Janet Oehme


 


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